Zur Fastenzeit locken Diätangebote - mit Risiken und Nebenwirkungen. Aber wie geht es richtig?

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Zur Fastenzeit locken sie wieder: Die neuesten Wunderdiäten von den Titeln der Illustrierten, ebenso wie vollmundige Abnehmversprechen selbst ernannter „Fett-weg“-Gurus in den Werbespots auf allen Kanälen. Und wie jedes Jahr greifen Tausende stark übergewichtige Menschen nach den an allen Ecken feilgebotenen letzten Strohhalmen, die sie am Ende nur noch tiefer in den verhassten Jo-Jo-Strudel hinabreißen werden … Aktuell leiden bereits über 16 Millionen Deutsche an Adipositas (Fettleibigkeit) – häufig in Verbindung mit Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes. Adipositas ist kein vorrangig kosmetisches Problem, sondern eine ernst zunehmende chronische Erkrankung, die damit einer qualifizierten Therapie bedarf. Darauf weisen der Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner e.V. (BDEM), der Verband der Diätassitenten – Deutscher Bundesverband e.V. (VDD) und M.O.B.L.I.S. eV. in einer gemeinsamen Erklärung hin.

Doch wie sollte eine qualifizierte Therapie aussehen? Und worauf sollten Betroffene achten, wenn sie sich für eine Gewichtsreduktion entscheiden? Abnehmwilligen raten die Fachleute:

  1. Die Basis jeder seriösen Adipositastherapie bildet die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Arzt – Idealerweise Ernährungsmediziner –, einem Spezialisten für Diättherapie und Ernährungsberatung sowie Sporttherapeuten und Psychologen/Pädagogen.

  2. Eine Erfolg versprechende Therapie ist langfristig angelegt, sie dauert mindestens 12 Monate.

  3. Das Angebot sollte wissenschaftlich begleitet werden. Ob die Behandlung wirksam ist, sollte durch Studien nachgewiesen sein.

  4. Die Therapie darf nicht mit einem Verkauf von Abnehmprodukten verknüpft werden.

(…)

Dies ist ein Auszug aus der aktuellen Pressemeldung von M.O.B.I.L.I.S. e.V., die ich aus meiner Erfahrung genau so unterschreiben kann. An den Standorten Bergisch Gladbach und Köln unterstütze ich seit einigen Jahren M.O.B.I.L.I.S.- Gruppen. Der Erfolg ist machbar, wenn auch natürlich kein Selbstläufer. In meinen Augen ist der Kern, die eigenen Handlungsmöglichkeiten für den Alltag erkennen und umsetzen zu lernen. Das S im Akronym steht für die Selbstverantwortung, die ebenfalls in dem Kurs gestärkt wird.

Ich wünsche allen Mobilisten weiterhin viel Erfolg und Spaß beim erfolgreichen und gesunden Abnehmen!

Stephan Brauner

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BDEM_MOBILIS_VDD_Pressemeldung_2012 02 20.pdf75.11 KB
Dazugehöriger Literaturtipp: 

Abnehmen mit dem Inneren Schwenehund

mit dem kleinen Kerl - nicht gegen ihn Marco von Münchhausen wendet hier sein Schweinehundthema auf das Thema Gewichtskontrolle und Abnehmen an.
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Gelassen und sicher im Stress

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